Mohawk inkl. Verpackung
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Technik

Vorstellung: Aukey Mohawk UA-P02 Mini-Drohne

Drohnen sind ein interessantes Thema. DJI, Yuneec, Syma, Gopro. Viele Hersteller tummeln sich dort und bieten Highend Produkte. Heute stelle ich Ihnen eine Drohne für weniger als 50€ vom Hersteller Aukey vor.

Vornweg muss ich gleich sagen, dass es sich bei dieser Drohne um ein Spielzeug handelt. Sie ist zwar der Gattung „Drohne“ angehörend, aber keineswegs mit denen zu vergleichen, die jenseits der 350€ Klasse zu finden sind.

Die Aukey Mohawk P02 ist eine Vollkunststoffdrohne mit einem Startgewicht von ca. 115 Gramm. Dies ist auch einer der Hauptgründe für die Windanfälligkeit, auch wenn die Drohne sehr windschnittig designt wurde.

Der Lieferumfang

Die Mohawk-Drohne wird mit einer Fernsteurung, 4 Ersatzrotorblättern, einem Minischraubendreher, einem Ladestecker, dem 780mAh-Akku sowie den üblichen „Papieren“ ausgeliefert. Die Drohne ist komplett vormontiert und kann, sofern genügend Akkuladung vorhanden ist, sofort geflogen werden. Wir empfehlen Ihnen jedoch zuerst eine Komplettladung des Akkus.

Die Drohne

Die schwarze, hochglänzende Drohne ist mit einem gelben AUKEY-Schriftzug auf der Heckflosse ausgestattet und verfügt über zwei verschiedene Rotorblattfarben. Dies ermöglicht eine bessere Orientierung für den Piloten, denn, Sie wissen es vielleicht: Fliegt die Drohne mit der „Front“ auf Sie zu, müssen alle Bewegungen spiegelverkehrt durchgeführt werden. Abhilfe schafft hier der später näher beschriebene Headless-Mode.

Weiterhin verfügt die Drohne über mehrere LEDs: In der Front befinden sich zwei giftgrüne LED-Streifen, auf der Rückseite insgesamt drei rote LEDs, eine davon ist in der Rückflosse positioniert. Durch den durchsichtigen Kunststoff reflektiert die rote LED sehr gut. Designtechnisch preiswert aber doch wirkungsvoll und ansprechend gestaltet.

Generell wird der Aukey Mohawk keinen Qualitätspreis gewinnen, hier muss aber auch der Preis von weniger als 50€ mit in die Waagschale geworfen werden. Die Verarbeitung ist durchaus ok. Zahlreiche Abstürze, Flüge gegen die Wand und auch aus 15m Höhe in die Wiese fallend, hat der kleine Flitzer überstanden. Einmal wurde sogar der Akku durch den Aufschlag getrennt. Nach einer Neuverbindung und Justierung der Gyros hob er wieder zu neuen Abenteuern ab.

Technisches über die Drohne

780mAh Akku, Kapazität 570mAh
780mAh Akku, Kapazität 570mAh

Angetrieben wird der Quadrocopter mittels vier über Zahnräder übersetzte Motoren, welche mit dem 780mAh fassenden Akku befeuert werden.

Dieser kann jedoch nicht, wie angegeben 780mAh Ladung nehmen, sondern ist bereits nach 560mAh voll. Die Flugzeit reicht hier für – je nach Wind und Manövern 7-10 Minuten.

Das Fluggewicht der Drohne liegt bei ca. 115g. Die Größe liegt bei 19,5 x 19,5 x 6 cm. Somit ist die Drohne zwar durch das Gewicht windempfindlich, aber durch die geringe Baugröße, je nachdem wie sie in den Wind gestellt wird, recht ordentlich zu beherrschen.

An der Unterseite finden sich sehr gute Gummifüße, die Die Drohne sicher stehen / Landen lassen.

Für zusätzliche Stabilität in der Luft sorgt ein 6-Achsen-Gyro-Stabilisator. Zu guter Letzt können Sie mithilfe des sogenannten Headless-Modes die Steuerung vereinfachen.

Dieser bewirkt, dass Sie beim Drehen der Drohne nicht „spiegelverkehrt“ steuern müssen, sondern der Copter fliegt immer nach Links, wenn Sie das Steuerkreuz nach Links neigen – egal in welcher Position sich der Copter befindet.

Dies ermöglicht es vor allem Anfängern, den Copter besser zu beherrschen. Um richtig fliegen zu lernen, wäre es jedoch Sinnvoll, diesen Modus nur anfangs zu nutzen.

Auch, und das stört wirklich, piept im Headless-Mode die Fernbedienung im Sekundentakt und nervt somit massiv. Dieses Piepen konnte ich auch nicht ausschalten.

Weitere technische Finessen wie z.B. GPS / Hold Position oder ähnliches suchen Sie vergeblich.

Lediglich die Möglichkeit vollautomatisch Flips, also Überschläge zu machen, beherrscht die Drohne.

Die Fernbedienung

Fernbedienung des Mohawk
Fernbedienung des Mohawk

Die Fernbedienung ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt und mutet etwas futuristisch an. Die giftigen gelbgrünen Akzente setzen sich hier fort.

Die Fernbedienung wird oft als tolles Designelement beschrieben. Ich persönlich bevorzuge matte und damit griffigere Fernbedienungen. Das „hochglänzende“ wirkt für mich immer billig und vor allem Fingerabdruckanfällig.

Neben zwei Schultertasten (links: Headlessmode, rechts: Foto-/Videoaufnahme -> keine Kamera von Aukey erhältlich!) finden Sie die üblichen Trimmtasten, die ein Auspegeln des Copters ermöglichen, wenn z.B. der Copter nach einer Seite zieht. Bei unserem Testmodell war es nicht notwendig, ein Trimming vorzunehmen.

Zu guter Letzt finden sich noch jeweils zwei Taster in Form des Steuerknüppels wieder, wobei die rechte Steuertaste für den Flip benötigt wird. Die Funktion des linken Controller-Buttons konnte ich nicht finden. Laut Bedienungsanleitung sollte sich mit diesem die Geschwindigkeit umstellen lassen. Ich konnte im Flug keine Veränderung feststellen.

Die Reichwerte zum Copter soll ca. 25 Meter betragen. Diese kann ich auf jeden Fall auch bestätigen. Ob jedoch 40, wie schon geschrieben wurde, stimmen, wage ich anzuzweifeln. Aber mit 20 – 30 Metern bei voller Kontrolle kann man schon ein wenig Gas geben.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme gestaltet sich sehr einfach. Hier merkt man, dass es sich zum einen um ein Anfängerprodukt ohne große Features handelt und dadurch auch für Kinder geeignet ist. Aukey selbst gibt als Mindestalter 14 Jahre an.

Nach Aufladen des Akkus am USB-Port wird dieser in die vorgesehene Halterung eingeschoben und mit dem Copter verbunden. Die LEDs beginnen zu leuchten und der Copter ist betriebsbereit.

Achten Sie bitte darauf, dass der Akku komplett bis zum Anschlag eingeschoben ist, durch die Verlagerung des Gewichts steht der Copter dadurch besser in der Luft.

Danach werden die Batterien in die Fernbedienung gelegt und diese eingeschaltet. Achten Sie darauf, dass der linke „Gashebel“ in der Position „unten“ gestellt ist. Danach muss einmal Vollgas mit dem Linken Steuerknüppel und dann wieder auf „0“ gestellt werden. Einfach gesagt: Einmal von unten nach oben und wieder zurück. Danach ist der Copter mit der Steuerung gekoppelt und sollte aufhören, wie eine Lichtorgel zu blinken.

Als nächstes wird der Gyro justiert. Dies machen Sie in dem Sie beide Steuerhebel nach links unten drücken und gedrückt halten. Nach 1 Sekunde blinken alle LEDs schnell und hören dann auf zu blinken. Der Copter ist nun einsatzbereit und kann durch betätigen des linken Hebels (Schub) in die Luft gestellt werden. Gehen Sie behutsam damit um, denn insbesondere im vollgeladenen Zustand ist der Copter gerade für ungeübte doch recht agil.

Erhalten Sie ein Gefühl für den Copter, können Sie sich an größere Manöver wagen.

Passende Ersatzakkus für den Mohawk UA-P02 von Aukey:

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Zuletzt aktualisiert am 17. November 2017 um 20:40 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Erster Eindruck

Der Copter ist ein Spielzeug und ist beherrschbar. Für jeden, der noch nie einen Quadrocopter geflogen ist und nicht bereit ist viel Geld auszugeben, wird sicherlich Spaß haben. Leider ist der Spaß nach 10 Minuten wieder zu Ende und der Akku muss ca. 1 Stunde nachgeladen werden.

Wir verlinken Ihnen unten ein Paket mit 5 passenden 1000mAh Akkus, die Sie für diesen Copter verwenden können.

Auch gibt es eine Kamera, die angeblich passen soll. Dies konnten wir noch nicht verifizeren, werden es aber bei Interesse nachholen.

Wir werden Ihnen in der nächsten Zeit noch ein paar weitere Berichte – und Videos zeigen und auch den großen Bruder der Mohawk inspizieren und diese in einem Vergleichstest gegeneinander antreten lassen.

Die Verarbeitung ist für 50€ in Ordnung. Der Lieferumfang könnte mit einem 2. Akku erweitert werden. Das wäre Gold wert. Schade ist, dass Aukey Anschlüsse für Kameras einbaut, diese sogar über Fernbedienung auslösbar sein soll, es jedoch weder Akku noch Kamera von Aukey zu kaufen gibt.

Freuen Sie sich auf unseren Praxistest der Mohawk!

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Zuletzt aktualisiert am 17. November 2017 um 20:40 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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