Philips Hue Set
Philips Hue Lichtszene, Bild: Philips
Smart-Home

Smarte Beleuchtung: Informationen und Überblick

Smarte Beleuchtungen oder besser gesagt intelligente Beleuchtungssysteme sind schon viele Jahre bekannt. Doch hauptsächlich wurden diese Lösungen in Unternehmen eingesetzt. Doch wie sieht es im Heimanwenderbereich aus?

Wie eingangs bereits erwähnt, wurden intelligente Beleuchtungssysteme schon einige Jahre in Unternehmen eingesetzt. Egal ob es hier um über Bewegungsmelder geschaltete Flurbeleuchtungen, spezielle Leuchtszenarien in Kaufhäusern, wo z.B. bestimmte Produktständer besonders in Szene gesetzt wurden oder auch beim Fleischer um die Ecke, der mit speziellen Leuchtmitteln das in der Theke angebotene Lebensmittel „frischer“ aussehen hat lassen. Beim Heimanwender fand sich hingegen höchsten „Intelligente“ Beleuchtung über EIB, installiert für sehr viel Geld durch den Elektroinstallateur. Mit Philips „Hue“-System wurde eine neue Art „intelligenter“ Beleuchtung entwickelt. Mit ihm wurde es auch Laien möglich, seine Beleuchtungsanlage in den eigenen vier Wänden auf den neusten Stand zu bringen. Schaltbar über Smartphone, von Unterwegs, intelligent zu Hause mit Bewegungsmeldern oder auch in verschiedenen Lichtfarben, um das Kinoerlebnis noch realistischer werden zu lassen.

Auch Alternativsysteme sind aus diesem Produkt entstanden: Osram mit Lightify oder Ikea mit Tradfri sind hier zu nennen. Die große Frage ist jedoch: Was bringt es mir, ein solches System in meine vier Wände zu holen? Habe ich davon einen Mehrwert? Wenn ja welchen?

Die Bestandsaufnahme

Philips Hue Lichtszene
Philips Hue Lichtszene, Bild: Philips

Mittlerweile haben die Hersteller erkannt, welches Potenzial sich hinter diesen intelligenten Beleuchtungssystemen verbirgt und werfen allesamt ihre „besten Lösungen“ auf den Markt. Viele bieten jedoch nur rudimentäre Funktionen, die auf Dauer für den kreativen Betrieb nicht ausreichen dürften. Es gilt also, ein System zu finden, dass alle Ansprüche auch zukünftig abdeckt und entsprechend auf dem neusten Stand gehalten wird, um nicht in 3 Jahren alle Produkte mit neuen Ersetzen zu müssen.

Gleich vorweg: Es tummeln sich mittlerweile so viele Anbieter auf dem Markt, dass es selbst für uns schwer ist, einen brauchbaren Überblick zu erhalten. Viele dieser Angebote werden, unserer Meinung nach, nicht überleben, da sie einfach nicht ausgereift sind und dies auch nicht werden. Also beschränken wir uns auf die etablierten Lösungen.

Hier kristallisiert sich das „ZigBee“-Protokoll heraus, mit dem auch Philips bei seinem „Hue“-System arbeitet. Das interessante, weshalb wir hier auch direkt Philips „Hue“ erwähnen ist, dass dieser Anbieter sein System nicht vor Mitbewerbern verschließt, was man durchaus als guten Schachzug nennen darf. Denn die anderen „Großen“ Hersteller, wie z.B. Logitech, Samsung, Bose, Amazon Alexa, Gigaset, Innogy, Devolo HomeControl, Bosch Smart-Home, Qivicon, Ikea und natürlich auch Apple mit HomeKit haben dafür gesorgt, dass ihre Systme mit dem „Hue-Universum“ kompatibel sind.

Und so zeigt sich schnell, dass Sie mit der „Hue“-Basis & App einen universellen Hub gefunden haben, aus dem Sie andere Produkte heraus ansprechen, verknüpfen und bedienen können. Leider geht dies oft noch nicht ohne die „Basis“station des anderen zu schaltenden Systems, sodass Sie mehrere „Basen“ im Haus erteilt aufbauen müssen, sofern Sie „alles“ miteinander verbinden wollen.

In unserer Testserie werden wir uns also auf Philips „Hue“ als Basissystem beschränken und von dieser Lösung aus auch alternative Produkte zum Koppeln zeigen.

Welche Module gibt es?

Deckenleuchte mit Hue-LEDs
Deckenleuchte mit Hue-LEDs, Bild: Philips

Eine Vielzahl an verschiedenen Bedienelementen, Leuchtmittel und Leuchten können mit einem Smart-Home Beleuchtungssystem geschaltet werden.

Beginnend bei „normalen Leuchtmitteln“ mit unterschiedlichen Fassungsarten (E27, E14, GU10), über Dimmer, Fernbedienungen, Bewegungsmeldern, schaltbaren Steckdosen, LED-Stripes, über Tischleuchten, Deckenleuchten, Aufbauspots, Wandleuchten, Schalter oder Heizungssteuerungen, ist heute alles möglich.

Die Auswahl ist riesig und es sind für fast alle Anwendungszwecke Lösungen vorhanden, sodass das „Ende“ der Fahnenstange nur durch Ihre Kreativität und die Dicke ihrer Geldbörse erreicht wird. Denn ja, es ist auch heute noch ein kostspieliges Thema.

Für wen eignet sich eine „intelligente Beleuchtung“?

Grundsätzlich eignet sich ein Smart-Home System in Verbindung mit intelligenten Leuchten für kreative, moderne Nutzer, die alle Funktionen einen solchen Systems zu nutzen wissen. Hierzu zählt z.B. der Einsatz einer smarten Alarmanlage in Kombination mit Wassermelder, Rauchmelder etc. die im Störungs- oder Alarmfalle auch die Leuchten mitschalten können. Für Filmbegeisterte, die ihr Heimkino mit indirekter, stimmungsvoller Beleuchtung nutzen möchten, empfiehlt es sich auch. Für Unternehmer, die Ihrem Büro oder Verkaufsraum einen besonderen Touch verleihen möchten. Für Fotostudios oder Videoproduzenten kann das Smart-Home-Beleuchtungssystem sicherlich auch eine Hilfe sein.

Doch möchten Sie wirklich alle Möglichkeiten nutzen, sollten Sie auch weiterführende Gerätschaften nutzen, wie z.B. Gigaset elements (inklusive Rauchmelder, Alarmsirene, Wassermelder und camera), um auch z.B. im Einbruchfalle sämtliche Leuchten zu schalten, bei Brand eine möglichst gute Fluchtbeleuchtung unter verrauchten Bedingungen zu schaffen oder z.B. mit Alexa & Amazon echo die Möglichkeit der Sprachsteuerung zu nutzen.

Was sind die Nachteile?

Die Nachteile von smarten Leuchten sind eigentlich gering. Schaut man über die „komplette Vernetzung“ des Haushaltes hinweg, bleibt eigentlich erst einmal nur der Preis über: Wo eine Basisstation z.B. für Philips Hue mit ca. 50 € nicht gravierend daherkommt, liegt jede Leuchte, die farbiges Licht und Dimmfähigkeit vereint, schnell schon bei 50 € – pro Stück. Ansonsten ist es auch nicht unbedingt ein „out of the Box“-System nach dem Prinzip „anstecken und los“, sondern es müssen die Leuchten selbst miteinander programmiert werden. Einfach gesagt: Es bedarf ein wenig der Arbeit, bis alles so läuft, wie man es sich wünscht.

Doch hat man alles eingerichtet und sich die Tränen für die Anschaffungskosten weggewischt, erhält man ein noch nie dagewesenes System mit schier unendlichen Möglichkeiten.

Und was sagen wir nun? Freuen Sie sich auf eine Artikelserie mit vielen interessanten Ansätzen für Philips Hue, Ikea Tradfri und Gigaset elements! Passend zu unserem Artikel finden Sie rechts ein Angebot mit dem Philips Hue Starter Set in Weiß: Sensor-Taster, Basisstation und 2 in Helligkeit und Farbtemperatur dimmbare Leuchtmittel mit E27 Fassung.

 

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Zuletzt aktualisiert am 13. December 2018 um 6:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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