Yi Lite
Yi Lite Packshot
Fotografie

Produktvorstellung: Yi Lite Actioncam

Wir haben vor einiger Zeit die „Yi 2k“ vorgestellt. Heute ist der direkte Nachfolger an der Reihe: Die Yi Lite. Diese, deutlich zeitgemäßere Variante einer Actioncam bringt nicht nur im Vergleich zum Vorgänger eine Touchdisplay mit, sondern auch gleich neue Prozessoren und einen besseren Bildsensor.

Doch beginnen wir vorne.

Verpackung

Der Lieferumfang

Bei der Yi Lite gibt es, wie üblich, verschiedene Ausstattungspakete. In der „Standardversion“ finden sich in der kleinen, weißen Verpackung neben der Kamera ein kleines Benutzerhandbuch, ein Akkupack und ein Micro-USB-Ladekabel.

Einen zweiten Akku, Unterwassergehäuse oder ein Ladedock sucht man vergebens. Dafür ist der Anschaffungspreis mit weniger als 100€ sehr angenehm.

Nach dem auspacken

Hat man die kleine Actioncam ausgepackt, dürftet ihr euch verwundert die Augen reiben. Wer nun ein „Billigprodukt“ aus China erwartet hat, wird enttäuscht. Die Anmutung der Actioncam von Yi ist hervorragend. Bereits beim öffnen der Akkuklappe wird dies deutlich: Unter der Plastikummantelung wartet eine Metallverstrebung mit Federmechanismus, der die Klappe aufspringen lässt – ein großer Vorteil gegenüber der Yi 2k, wo der Batteriedeckel, aber auch die Abdeckung für Micro-SD-Karte ohne Verbindung zum Gehäuse gerne mal verloren gehen konnte.

Alle Kanten sind leicht abgerundet und fühlen sich sauber verarbeitet an. Das 2 Zoll große Touch-Display liegt hinter Corning Gorilla Glas geschützt, das Objektiv sitzt hinter einer 6-Schicht-Glaslinse.

An der Oberseite findet man einen gummierten Powerbutton, einen Lautsprecher und ein kleines Microphon. An der Unterseite ist ein Metall-1/4 Zoll-Stativgewinde angebracht und an der Seite, hinter einer kleinen Gummiklappe, der Ladeport mit Micro-USB 2.0 Standard.

Anschlüsse für HDMI oder externes Mikrofon sucht man vergebens.

Die technischen Details

Auf einige technische Details bin ich ja bereits eingegangen. Doch schauen wir uns die Fakten mal ernsthaft an:

  • HiSilicon Hi3556V100 Chipsatz
  • Bildsensor: Sony IMX206 (16 Megapixel), Exmor R mit ½,3“ Größe
  • 16 Megapixel
  • 6fach Echtglas-Linse mit 150° Blickwinkel
  • Blendenöffnung f/2,8
  • ISO von 100 bis 1600
  • 2 Zoll Touchscreen, hinter Gorilla Glas
  • Bluetooth 4.1, Wlan 2,4 GhZ und 5 Ghz
  • MicroSD bis 128GB Kapazität, wichtig: Mindestens Klasse 10, besser U3
  • Akkukapazität: 1400mAh, ca. 120Minuten Laufzeit in FullHD bis 60 Bildern pro Sekunde
  • Stativgewinde mit 1/4“ Anschluss
  • Features: Elektronische Bildstabilisierung (EIS), Verzerrungskorrektur, Timelapse, Slow-Motion, Steuerung per App
  • Unterstützte Auflösungen:
    • 4k @ 20 fps
    • 1440p @ 30 fps
    • 1080p @ 60 / 30 fps
    • HD @ 100 / 60 / 30 fps

Der Erste Eindruck

Yi Lite Foto
Foto, 16MP, Verzerrungskorrektur aktiv

Wir konnten die YI Lite bereits in einigen Situationen testen und sind von der Leistung überzeugt. In Full-HD und 60 Bildern pro Sekunde ist das Bild gut, aber nicht die bestmöglichste. 2k, also 1440p mit 30 Bildern ist deutlich detailreicher, sorgt jedoch in schnellen Szenen zu leicht ruckelnden Bewegungen. 4K ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen. Dafür ist der HiSilicon-Chip einfach zu schwach.

Bei eingeschalteter Verzerrungskorrektur sind die Bilder absolut brauchbar und auf dem Niveau „normaler“ Standardsmartphones. Mit den absoluten Top-Modellen der heutigen Zeit können die Bilder hingegen nicht mithalten. Für eine Actioncam jedoch absolut ausreichend.

Der Touchscreen reagiert hervorragend und ist ausreichend, um erste Beurteilungen des Bildes vorzunehmen. Positiv ist, dass die Isowerte manuell festgelegt werden können.

Wir werden noch in weiteren Artikeln die Einstellungen für die unserer Meinung nach beste Qualität veröffentlichten. Doch erst einmal folgt in den nächsten Tagen der Test.

Vorfazit

Die Yi Lite ist ein gelungener Nachfolger zur Yi 2k. Das Display und der aktualisierte Bildsensor machen sich bemerkbar. Die 4K-Funktionalität macht höchstens bei absolut ruhigen Landschaftsaufnahmen Sinn. Die 2k-Aufnahmen sind klar besser als die Detailaufnahmen bei Full-HD, sollte aber nur bei halbwegs moderaten Bewegungen genutzt werden. Sportaufnahmen empfehlen sich in Full-HD-Qualität mit 60 Bildern absolut – hier unbedingt das Dateisplitting aktivieren und den ISO-Wert manuell festsetzen. Bis Iso 400 erhaltet ihr hier super Bildqualität, danach setzt das Bildrauschen deutlicher ein.

In den nächsten Tagen folgt der Testbericht, den wir dann hier verlinken werden. Dort finden sich auch Video-Aufnahmen in verschiedenen Auflösungen wieder.

  • Yi Lite Packshot: Tobias Altherr
  • Yi Lite: Tobias Altherr
  • Yi Lite: Tobias Altherr
  • Yi Lite: Tobias Altherr
  • Yi Lite: Tobias Altherr
  • Yi Lite: Tobias Altherr
  • Yi Lite Foto: Tobias Altherr
  • Yi Lite: Tobias Altherr

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Zuletzt aktualisiert am 20. May 2019 um 23:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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