Aukey USB 3.0 7Port-Hub
Aukey USB 3.0 7Port-Hub
Computer

Im Test: Aukey USB 3.0 7-Port-Hub Aluminium

USB-Hubs gibt es wie Sand am Meer. Doch nur wenige versprechen eine gute, solide Qualität und hohe Leistungsfähigkeit. Wie sich der 7 Port Hub aus Aluminium von Aukey schlägt, erfahren Sie im folgenden Bericht.

Die meisten USB-Hubs, die es im Handel zu kaufen gibt, sind Plastikbollen in geringer Qualität. Dass es jedoch auch anders geht, zeigte bereits unser Test vom Aukey Hub mit drei 2,4A Ladeports.

Aukey hat uns freundlicherweise noch einen weiteren USB-Hub zu Verfügung gestellt, den wir durch unseren Testparcours schicken durften. Hierbei handelt es sich um die edle Variante des USB 3 Hubs, zwar ohne Ladeports, dafür aus Vollaluminium.

Der Lieferumfang

Aukey USB 3.0 7Port-Hub
Aukey USB 3.0 7Port-Hub

In der Aukeytypischen schlichten Pappschachtel findet sich neben dem ca. 150 schweren Hub ein USB-Anschlusskabel mit einer Gesamtlänge von 50cm, ein Netzkabel mit einer Leitungslänge von 114cm (ohne Stecke gemessen), einer Garantiekarte sowie eine knappe Bedienungsanleitung, die in deutscher, englischer, französischer, spanischer und italienischer Sprache daherkommt.

Die Anleitung ist klar verständlich, jedoch merkt man die holprige Übersetzung. Auch ist die Schriftgröße ziemlich klein. Die gemessenen Leitungslängen sind typisch, jedoch gilt hier: viel zu kurz.

Ein 50 cm USB-Kabel reicht nicht einmal, um den Hub auf den Schreibtisch zu legen und am PC anzuschließen. Dass hier nicht einfach 1,50m USB und 2m Spannungsversorgungs-Leitung beiliegen, kann ich nicht verstehen und möchte dies grundsätzlich als Kritikpunkt erwähnen.

Die Verarbeitung & Haptik

Kommen wir zum positiven des Hubs: Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend. Sie greifen einen Metallhub an. In unserem Testmuster finden sich keine Kratzer, die Kanten sind nicht scharf. Wären diese noch angefräst würde ich die Verarbeitung als perfekt beschreiben. Hier könnte Aukey noch Feintuning betreiben. Die Seitenteile des Hubs sind leicht versenkt platziert und aus Hartkunststoff, genau so die Einfassung der USB-Ports. Der Kunststoff fühlt sich vernünftig an und klappert nicht.

Auf der Unterseite des Hubs sind zwei Gummistreifen angebracht, an denen Aukey gespart hat. Diese dürften ruhig 1-2 Millimeter höher sein, damit der Hub vollflächig auf dieser Gummifläche aufsteht, denn je nach Druck kratzt das Aluminium auf der Tischplatte. 1mm Stärkeres Gummi und alles wäre super.

Auf der Oberseite des Hubs findet sich das Aukey-Logo wieder. In diesem Fall hat der Hersteller das Logo aber nicht aufdringlich gestaltet sondern dezent aufgelasert.

Kritik üben muss ich an der Positionierung des Spannungs- und Datenanschlusses: Spannungsversorgung links, Datenanschluss rechts. Wieso, Aukey? Wieso macht ihr so etwas? Schauen Sie sich das Bild an: Links eine weiße Leitung weg und rechts ebenso. Bei unserem bereits getesteten CB-18 von Aukey sind die Anschlüsse nach hinten gerichtet, nebeneinander. So macht man dies. Dafür gibt es Abzug in der Haltungsnote!

Leistungswerte

Die Installation des Hubs ist schnell erledigt. Windows erkennt den Hub innerhalb kürzester Zeit und die USB-Endgeräte werden ebenfalls zügig erkannt. Auch unter Linux funktionierte der Hub problemlos. Laut Handbuch funktioniert er auch an Macs, also Apple Geräten.

Als Hinweis findet man im Handbuch den Hinweis, dass die angeschlossenen Geräte nicht mehr als 900mA kombinierte Strom aufnehmen dürfen, da sonst ein Totalausfall droht. Dies kann man wohl als heftigen Übersetzungspatzer beschreiben.

Denn, es geht, wenn man sich das Ganze genauer anschaut darum, dass pro USB 3.0 Port nicht mehr als 900mA Stromaufnahme geschehen darf. So ist der Wert seitens der USB-Entwicklergruppe festgesetzt. Bei USB 2.0 beträgt dieser Wert noch 500mA.

Einzig die Stromstärkeabgabe des Netzteils limitiert. Und diese liegt bei 2500 mA. Dies bedeutet, dass Sie zwei der drei USB 3.0 Ports maximal auslasten können, und die anderen dann entsprechend nur noch anteilig.

Um sämtliche Ports mit den maximal möglichen 900mA betreiben zu könnten, bedarf es ein Netzteil, welches mehr als 6000mA liefern kann. Hier wäre dann jedoch auch zu prüfen, ob überhaupt die Platine in der Lage wäre, dies zu leisten.

Grundsätzlich ist dies nun kein Fehler als solches, denn selbst externe Festplatten benötigen diese 900mA maximal in der Anlaufphase. Es müssten also dann alle Platten gleichzeitig anlaufen etc.

Trotzdem: Ein etwas leistungsfähigeres Netzteil hätte dem Hub sicherlich gut zu Gesicht gestanden – und der Patzer in der Bedienungsanleitung darf so natürlich auch nicht passieren. Liest man sich die Textzeile durch, könnte der Eindruck entstehen, es könnten maximal 900mA an dem gesamten Hub verbraucht werden.

Die Transferleistung des Hubs ist durchschnittlich. An den „großen Bruder“ von Aukey kommen die Messwerte nicht ran, so schlecht wie das Logilink-Gerät ist es jedoch auch nicht. Es reiht sich also zwischen dem Logilink-Alu-Hub sowie dem Kunststoff- 7 Port Hub von Aukey mit 3 Ladeports ein.

Fazit

Wer ein schickes, gut verarbeitetes USB-3.0-Hub sucht, wird bei dem Aukey fündig. Die Übertragungsrate liegt im Mittelfeld, reicht aber für die meisten Privatanwender aus.

Wir vertrauen weiterhin auf den Kunststoff-Hub, nicht nur weil die Datenübertragung deutlich schneller vonstattengeht, sondern auch weil an diesem noch 3x 2,4A Ladeports für Smartphone, Tablet oder Powerbank vorhanden ist.

Mit dem Aukey-Hub machen Sie als Privatanwender mit mittleren Ansprüchen nichts verkehrt. Die Optik und die Verarbeitung passt, der Preis ist mit 29€ bei der Materialstärke angemessen. Negativ zu bewerten ist die Position der Anschlussbuchsen: Links und Rechts angeordnet sorgt dies dafür, dass sich die Leitungen nicht schön verlegen lassen. Das könnte man besser lösen, in dem z.B. die Anschlüsse nach hinten rausgeführt würden.

29,99 €
7.2

Verarbeitung / Haptik

9/10

Leistung

7/10

Zubehör

6/10

Preis/Leistung

8/10

Pro

  • Tolle Verarbeitung
  • Edle Optik

Contra

  • Leitungsführung nicht optimal
  • Kurze Anschlussleitungen
  • holprige Übersetzung des Handbuchs

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Zuletzt aktualisiert am 18. November 2017 um 1:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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