Fitbit Flex 2
Fitbit Flex 2
Lifestyle Technik

Fitbit Flex 2 im Alltag

Fitnesstracker gibt es am Markt sehr viele. Doch die wenigsten Modelle können wirklich 24 Stunden am Tag getragen werden. Ein Bericht aus dem täglichen Leben.

In meiner Produktvorstellung des Fitbit Flex 2 habe ich bereits über die Beweggründe für den Kauf des Einstiegsmodells vom Marktführer Fitbit berichtet. War es doch hauptsächlich die Tatsache, dass das Gerät komplett wasserdicht ist, um auch Schwimmen als Sportart tracken zu können.

Mittlerweile nutze ich das Armband seit fast drei Wochen. Hat sich mein Leben dadurch geändert? Nein. Mein Leben als solches nicht. Ich für meine Zwecke wollte mit dem Armband mein tägliches Leben dokumentieren. Wie agil bin ich, wie viele Kilometer lege ich am Tag zurück, ohne eigentlich Sport zu machen und wie ist mein Schlaf? Und natürlich die Möglichkeit, meine Schwimmaktivitäten zu tracken.

Hierzu ist es bisher noch nicht gekommen. Aber das kommt noch. Versprochen.

Wie sich der Flex 2 im Tagesverlauf einbringt

Der Fitbit Flex 2 zeichnet sich durch seine unauffällige und leichte Bauform aus. Dadurch, dass das Armband wasserdicht ist, muss man es auch nicht beim Duschen ausziehen, geschweige bei normalen Tätigkeiten bei denen die Hände im Wasser landen. Dadurch ist das Armband einfach „da“ und ich nehme es in der Praxis gar nicht wahr. Lediglich die Bewegungserinnerungen bringen mich wieder dazu, das Armband wahr zu nehmen.

Dies ist eine sehr positive Sache, denn wer möchte schon den ganzen Tag an sein Armband erinnert werden.

Durch die viele Arbeit am PC erinnert mich das Armband daran, mich mehr zu bewegen. Dies geschieht zum Teil sogar einfach im Office. Vibriert das Armband und erinnert mich so daran, dass ich mich gefälligst bewegen soll, stehe ich auf, laufe ein bisschen im Office umher und mache zum Teil sogar ein paar Dehnübungen für Nacken und Rücken.

Auch sonst erinnert mich das Armband eher unbewusst daran, ein paar Schritte mehr zu machen. Mal zwei, drei Stockwerke zu Fuß gehen. Das Auto ein paar Meter weiter wegstellen etc. All das passiert unbewusst. Natürlich ist dies nicht die Sache „des Armbandes“, aber alleine dadurch, dass es am Arm ist, erinnert es daran, etwas „mehr zu machen“ – und das total unaufdringlich, da es aus dem Unterbewusstsein kommt.

Stürzt er ab oder nicht?

Öfters kann im Internet von Aussetzern, die ein komplettes zurücksetzen über die Ladeschale erfordern. Dies ist bei mir bisher noch nicht aufgetreten. Ob sich das Ganze so weiter verhält wird man sehen. Die knapp 150km die ich gelaufen bin mittlerweile stimmen mich positiv.

Was mir sonst auffällt…

Abzeichen
Abzeichen für erreichte Ziele in der Fitbit-App

Beim Fitbit Flex 1 wurde oft berichtet, dass das Armband verloren wurde. Der Verschluss des Flex 2 ist sehr gut. Weder im Schlaf, noch auf der Arbeit, noch bei größerer Armbewegung habe ich Probleme gehabt. Die schließe schließt definitiv deutlich besser, als beim Vorgängermodell. Auffällig ist jedoch, dass je nachdem, welche Armbewegung gemacht wird, Schritte gezählt werden. Dies tritt nicht immer auf, aber immer wieder.

Eine schöne Sache ist, dass immer wieder Pushnachrichten auf das Handy gesendet werden, sofern Sie ein Ziel erreicht haben.

Auch unmittelbar vor Erreichen des Zieles werden Sie noch einmal motiviert, das Ziel zu erreichen. Ob dies nun zwingend notwendig ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Wo gerne geschummelt wird, ist bei der Akkulaufzeit. „Bis fünf Tage“ verspricht Fitbit. Und? Wie lange hält er? 5 Tage, manchmal sogar 6!

Danke Fitbit. Endlich mal verlässliche Angaben.

Mein erster Eindruck ist positiv. Natürlich gibt es mit dem Polar Loop 2 einen ähnlichen Tracker, der eventuell etwas konnektiver ist (Brustgurt / HR Messung) im ähnlichen Preissegment, doch fehlt allen anderen vergleichbaren Trackern eine wichtige Funktion: Das Schwimmtracking. Und genau dieses Feature ist einer der größten Vorteile des Fitbit Flex 2.

Ich bin gespannt, was sich Fitbit noch einfallen lässt, das System zu erweitern / verbessern.

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