DJI Phantom im Einsatz
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Technik

Drohnen-Kennzeichnung ab Oktober: So geht es!

Seit April 2017 ist in Deutschland die neue Drohnenregelung. Heute erklären wir Ihnen, wie eine korrekte Kennzeichnung ihrer Drohne auszusehen hat, damit sie der Regelung des BMVI entsprechen.

Die Drohnenverordnung ist in aller Munde. Seit 6. April gilt diese Neuregelung für Drohnenflüge. In unserem Artikel über die Drohnenverordnung haben wir bereits auf die wichtigsten Punkte hingewiesen.

Ab 01. Oktober 2017 gelten zwei weitere Punkte der Drohnenverordnung: Die Kennzeichnungspflicht sowie der Kenntnisnachweis bei Betrieb von unbemannten Fluggeräten ab 2 Kilogramm Startgewicht.

Kennzeichnungspflicht: Das steht in der Drohnenverordnung

Plakette für Drohnenkennzeichnung
Plakette für Drohnenkennzeichnung

Die Kennzeichnungspflicht betrifft alle Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als 250 Gramm. Es muss Name und Anschrift auf der Drohne angebracht sein. In der FAQ des BMVI wird diese Aussage präzisiert.

So muss die Plakette zum einen dauerhaft und zum anderen feuerfest mit dem Gerät verbunden sein. Weiterhin muss der Halter der Drohne inklusive Anschrift vorhanden sein.

Für Unternehmen gilt weiterhin, dass der Unternehmensname vorhanden sein muss. Empfohlen wird vom BMVI z.B. ein Aluminium-Aufkleber mit Adressgravur, die z.B. in Schreibwarengeschäften erhältlich sind. Auch im Internet können die Plaketten erworben werden, z.B. beim Bundesverband Copterpiloten. Der Preis für einen solchen Aufkleber liegt bei weniger als 10 €.

Haftung bei Unfällen

Ein wichtiger Punkt ist das Thema der Haftung. Viele Drohnenflieger sind der Meinung, dass die Privathaftpflichtversicherung im Schadensfalle die Kosten übernehmen.

Dies ist bei fast keiner Versicherung der Fall. Vielmehr müssen Sie eine „Drohnen-Haftpflichtversicherung“ abschließen.

Diese sind nach Leistung gestaffelt. Insbesondere das Drohnengewicht spielt hierbei eine Rolle. Preiswerte Versicherungen bieten hier nur Schutz bei Drohnen bis 250 oder 500 Gramm. Verschiedene Versicherer bieten zu Preisen von weniger als 70€ im gesamten Jahr Versicherungen an, die auch Drohnen bis 5Kg Startgewicht einschließen.

Hier sollten Sie zwingend mit Ihrer Versicherung vor dem Start Rücksprache halten. Suchen Sie hierzu weitere Informationen, sind die Suchbegriffe bei Google „Drohnen Haftpflicht“ oder „Halterhaftpflicht Drohne“. Auch gilt es zu beachten, ob die Drohne gewerblich oderprrivat genutzt wird. Auch hier gilt: Nutzen Sie die Drohne gewerblich, greift die Private Drohnenhaftpflicht im Schadensfalle normalerweise nicht.

 

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Zuletzt aktualisiert am 24. September 2017 um 0:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.